Satzung

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Satzung für Malterhausener Sportverein e. V.

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der am 27.07.1990 gegründete Verein führt den Namen
Malterhausener Sportverein e. V.
und hat seinen Sitz in Malterhausen. Er wird in das Vereinsregister
eingetragen.
(2) Der Verein erkennt die Satzung und Ordnung des Landessportbundes
Brandenburg e.V. an.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ durch
Ausübung des Sports in allen Bereichen.
Er ist offen für alle sportinteressierten Bürgerinnen und Bürger.
Der Zweck wird verwirklicht durch die Förderung und Ausübung
nachstehender Sportarten.

  • Fußball,
  • Leichtathletik,
  • allgemeiner Sport.
    Der Verein organisiert den Sport für seine Mitglieder und für die Bewohner
    in der Region. Er will der Lebensfreude, Entspannung und Gesundheit aller
    Bürger dienen, sowie Geselligkeit fördern. Er trägt bei zur Förderung
    sportlicher Talente.
    Der Verein kann sich „als gemeinnützig anerkannten“ Sportverbänden
    anschließen, wenn es für die Erfüllung seiner Aufgaben von Nutzen ist.
    (2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie
    eigenwirtschaftliche Zwecke.
    (3) Die Organe des Vereins (§7) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
    Die Arbeit des Vereins wird durch Ordnungen und Entscheidungen seiner
    Organe geregelt. Grundlage hierfür sind:
  • die Satzung
  • die Geschäftsordnung
  • die Finanzordnung
  • sonstige Ordnungen
    Satzung des Malterhausener Sportverein e.V. Datum 23.02.2018 Seite 2
    (4) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke
    verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
    Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es
    darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd
    sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    Der Verein haftet mit seinem Vermögen gegenüber Dritten bei
    Verbindlichkeiten. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen
    Eigentum bei Ansprüchen gegen den Verein.
    (5) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen
    aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz
    religiöser und weltanschaulicher Toleranz.
    §3 Gliederung
    Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in
    der Haushaltsführung selbständige oder unselbständige Sektion oder
    Sportgruppe gegründet werden.
    §4 Mitgliedschaft
    (1) Der Verein besteht aus:
  1. den erwachsenen Mitgliedern
    a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen
    und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    b) passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen
    und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    c) auswärtigen Mitgliedern
    d) fördernden Mitgliedern
    e) Ehrenmitgliedern
  2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
    (2) Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.
    (3) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Satzung zu
    beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
    Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, kann eine
    Beschwerde an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller gerichtet
    werden. Diese entscheidet endgültig über den Antrag.
    Bei Aufnahmeanträgen von Minderjährigen bis zur Vollendung des 18.
    Lebensjahres ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
    erforderlich.
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    (4) Die Mitgliedschaft erlischt durch:
    a) Austritt
    b) Ausschluss
    c) Tod
    (5) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die
    Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresschluss.
    (6) Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
    a) wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen,
    b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem
    Jahresbeitrag trotz Mahnung,
    c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder
    groben unsportlichen Verhaltens,
    d) wegen unehrenhafter Handlungen.
    In den Fällen a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied
    die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des
    Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10
    Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung.
    Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der
    Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.
    Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung
    zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Absendung der
    Entscheidung schriftlich einzulegen.
    Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
    (7) Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht bis zum Ende
    des laufenden Geschäftsjahres und sämtliche sonstigen Verpflichtungen
    gegenüber dem Verein bestehen.
    (8) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf
    Anteile aus dem Vermögen des Vereins.
    Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds
    gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach dem Erlöschen der
    Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend
    gemacht werden.
    §5 Rechte und Pflichten
    (1) Die Mitglieder haben das Recht,
    a) die Wahrnehmung ihrer Interessen durch den Verein zu verlangen und die
    ihm zur Verfügung stehenden Einrichtungen im Rahmen der gegebenen
    Möglichkeiten zu benutzen;
    b) im Rahmen des Zweckes der Vereins an den Veranstaltungen /
    Wettkämpfen teilzunehmen.
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    (2) Die Mitglieder haben die Pflicht,
    a) an der Erfüllung der Aufgaben aktiv mitzuwirken und das Ansehen des
    Vereins zu wahren;
    b) sich entsprechend der Satzung und der weiteren Ordnungen des Vereins zu
    verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und
    Kameradschaft verpflichtet;
    c) die Mitgliedsbeiträge und Umlagen fristgemäß zu entrichten.
    §6 Maßregelungen
    (1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen die Beschlüsse des
    Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines
    Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen
    Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom
    Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:
    a) Verweis;
    b) Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des
    Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen;
    c) Ausschluss.
    (2) Der Bescheid über die Maßregelung, die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht
    möglich ist, ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied
    steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach
    Absendung den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.
    §7 Organe
    Die Organe des Vereins sind:
    a) die Mitgliederversammlung
    b) der Vorstand
    c) die Sektionsleitungen bzw. Leitungen der Sportgruppen
    d) der Beschwerdeausschuss
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    §8 Die Mitgliederversammlung
    (1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
    Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung.
    Diese ist zuständig für:
    a) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes;
    b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer;
    c) Entlastung und Wahl des Vorstandes;
    d) Wahl der Kassenprüfer;
    e) Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit;
    f) Genehmigung des Haushaltsplanes;
    g) Satzungsänderungen;
    h) Beschlussfassung über Anträge;
    i) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des
    Vorstandes nach §4, Absatz (3);
    j) Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes nach §4, Absatz (6);
    k) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach §11;
    l) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen;
    m) Auflösung des Vereins.
    (2) Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie sollte im
    ersten Quartal durchgeführt werden.
    (3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von
    zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen,
    wenn es
    a) der Vorstand beschließt oder
    b) 20% der erwachsenen Mitglieder beantragen.
    (4) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand
    mittels schriftlicher Einladung. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen
    Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus.
    Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss
    eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen.
    Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung
    mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderung müssen bei Bekanntgabe der
    Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
    (5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
    Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die
    einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmengleichheit
    bedeutet Ablehnung. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen,
    wenn diese von fünf Prozent der anwesenden beantragt wird.
    Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen
    gültigen Stimmen.
    (6) Anträge können gestellt werden:
    a) von jedem Mitglied, dass das 14. Lebensjahr vollendet hat;
    b) dem Vorstand.
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    (7) Anträge auf Satzungsänderung müssen vier Wochen vor der
    Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins
    eingegangen sein.
    (8) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt
    werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung
    schriftlich beim Vorsitzenden der Grundorganisation eingegangen sind.
    Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur
    behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit
    bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind
    ausgeschlossen.
    (9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, dass
    vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden
    muss.
    §9 Stimmrecht und Wählbarkeit
    (1) Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und
    Wahlrecht.
    (2) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
    (3) Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, die das 16. Lebensjahr
    vollendet haben.
    (4) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der
    Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
    §10 Der Vorstand
    (1) Der Vorstand besteht aus:
    a) dem 1. Vorsitzenden;
    b) dem 2. Vorsitzenden;
    c) den Kassenwart;
    d) dem 1. Beisitzer;
    e) dem 2. Beisitzer.
    (2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und Beschlüsse der
    Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
    Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei
    dessen Abwesenheit die Stimme seines Vertreters. Er ordnet und überwacht
    die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über
    Mitgliederversammlung seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für
    bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen
    erlassen. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei
    beliebige der in Absatz (1) a), b) und c) genannten drei Personen vertreten.
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    (3) der 1. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes
    Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.
    (4) Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt.
    §11 Ehrenmitglieder
    (1) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können
    auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die
    Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel der
    anwesenden Stimmberechtigten in der Mitgliederversammlung dem
    Vorschlag zustimmen.
    (2) Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.
    §12 Beschwerdeausschuss
    Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei Erwachsenen Mitgliedern, die
    nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird jeweils für zwei Jahre
    gewählt.
    §13 Kassenprüfer
    Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei
    Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm
    eingesetzten Ausschusses sein dürfen.
    Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und
    Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu
    prüfen und dem Vorstand jeweils Bericht zu erstatten.
    Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und
    beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die
    Entlastung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.
    §14 Finanzierungsgrundsätze
    (1) Die Finanzwirtschaft des Vereins wird durch eine Finanzordnung geregelt,
    die vom Vorstand zu erlassen ist.
    (2) Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins sind Mitgliedsbeiträge zu erheben.
    Die Entscheidung über die Höhe fällt die Mitgliederversammlung. Zur
    Erfüllung besonderer Aufgaben kann die Mitgliederversammlung die
    Erhebung von Umlagen beschließen.
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    (3) Der Verein finanziert sich weiterhin durch:
  • Einnahmen, Spenden, Stiftungen;
  • Einnahmen aus Sportveranstaltungen und Dienstleistungen,
  • Zuwendungen aus staatlichen und öffentlichen Mitteln zur Förderung des
    Sports.
    §15 Symbol des Vereins
    Der Verein führt ein eigenes Symbol und eine eigene Fahne.
    §16 Auflösung
    (1) Die Auflösung kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen
    Mitgliederversammlung / Delegiertenkonferenz erfolgen, wenn diese die
    Auflösung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten
    beschließt.
    (2) Bei Auflösung des Vereins fällt sein Restvermögen an die
    Bezirksorganisation Potsdam bzw. den Landessportbund Brandenburg, soweit
    es Ansprüche aus Darlehnsverträgen der Mitglieder übersteigt, die bzw. der
    es unmittelbar und ausschließlich für die in §2 dieser Satzung aufgeführten
    Zwecke zu verwenden hat.
    (3) Für die Abwicklung der Auflösung ist der Vorstand bzw. ein durch die
    Mitgliederversammlung beschlossenes anderes Gremium, das aus mindesten
    drei Mitgliedern bestehen muss, verantwortlich.
    §17 Inkrafttreten
    Diese Satzung in der vorliegenden Form ist am 23.02.2018 von der
    Mitgliederversammlung des Malterhausener Sportvereins e. V. beschlossen
    worden und tritt damit in Kraft.